Ohne Kaffee geht es nicht. – Arbeiten, wenn das Kind schläft.

Als mein Sohn in seinen ersten neun Lebensmonaten nur auf dem Arm geschlafen hat und ich währenddessen auf dem Handy meinen ersten Roman »Sehnsucht nach Sodbrennen« getippt habe, war mein »Arbeitsleben« ziemlich chillig. Manchmal hat er vier Stunden am Stück geschlafen, in denen ich ganze Kapitel erfunden und meine Blase auf ihre Belastbarkeit hin getestet hab. Mittlerweile sieht das anders aus.

Im August wird er zwei Jahre alt, schläft natürlich viel weniger als damals und beginnt bald mit der Kitaeingewöhnung (dazu wird es garantiert ein paar emotionale Blogartikel geben…). Bis dahin bin ich für ihn da und arbeite nur dann, wenn er schläft oder sich sein Papa oder jemand anders um ihn kümmert. Zu arbeiten, während er wach ist und um mich herumwuselt, ist für mich undenkbar. Fallen ihm also idealerweise um 19 Uhr die müden Äuglein zu, wird das gröbste Chaos im Haus beseitigt und der Laptop aufgeklappt.

  • Ich beantworte E-Mails
  • vereinbare Termine für Lesungen
  • checke meine Leserunde bei Lovely Books
  • schaue bei Amazon, ob ich neue Rezensionen bekommen habe
  • aktualisiere meine Homepage
  • frage mich, ob ich was Spannendes bei Facebook und Instagram zu posten habe
  • plane oder verfasse weitere Blogartikel
  • schreibe am laufenden Romanprojekt weiter und schwups – ist es 1 Uhr in der Nacht.

Und weil ich auch noch das Gefühl brauche, ein bisschen Freizeit einfach nur für mich genossen zu haben, schlage ich mitten in der Nacht noch das Buch auf, das ich aktuell lese. Im besten Fall gefällt mir das Buch nicht und ich gehe ins Bett. Im schlechtesten Fall fesselt es mich aber so sehr, dass ich erst gegen 3 das Licht ausmache.

Um 3 Uhr nachts einzuschlafen, ab 5 Uhr im Halbschlaf zu stillen und spätestens um 8 Uhr von meinem ausgeschlafenen Sohn geweckt zu werden, bedeutet: Kaffee. Für mich persönlich am liebsten mit Mandelmilch und Zucker. Viel Zucker.

Natürlich ist für dieses Leben nur eine Person verantwortlich – ich selbst. Ich suche es mir jeden Abend selber aus, ob ich arbeite oder mit meinem Mann Zeit verbringe (den gibt’s ja immerhin auch noch). Und ich bin davon überzeugt, dass ich das nur deshalb durchhalte, weil ich ein Ziel habe. Ich möchte nicht nur privat, sondern auch beruflich glücklich sein und meine Träume Realität werden lassen. Und wer die Chance hat, der sollte sie nutzen. Andererseits: wer hat nicht die Chance?

Solltest du Anregungen brauchen, um über deine beruflichen Träume nachzudenken, helfen dir diese beiden Bücher weiter:

   

So, jetzt ist es 1:02 Uhr – die Nacht ist noch jung 😉

Liebe Grüße

Deine Julia

PS: Dass mein Verhalten aus gesundheitlicher Sicht kein Dauerzustand bleiben darf, ist mir klar. Nur falls sich jemand Sorgen macht.

Schreib auch einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Dein Kommentar ... *

Dein echter Name *

Deine aktive E-Mail-Adresse * Deine Website

*